Motorradtouren und -ausfahrten 

Tourenleiter 

Peter Lang
Tourenleiter
Hans Peter Schmid
Tourenleiter

Bevorstehende Ausfahrten 2024 

Herbstausfahrt: 24. - 25. August 2024

August-Tour nach Österreich. Anmeldeschluss: 22. Juli 2024. 

MRSV_Ausschreibung_August-Tour_2024.pdf 80 KB

Vergangene Ausfahrten 

Frühlingsausfahrt: 24. - 26. Mai 2024

Mai-Tour ins Südtirol. 

Herbstausfahrt, 26. - 27. August 2023

Soll man den verschiedenen Wetter-Apps und anderen Medien nun glauben was vorhergesagt wird oder nicht? Jedenfalls wissen wir aus Erfahrung, dass wir eine wetterfeste Truppe sind! Nun denn, bei der Ankunft im Werkhöfli des MRSV ist der Himmel mit dunklen Wolken bedeckt aber die Strassen sind noch trocken. Leider kann Röbi Mathys kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen nicht mitfahren. Er kompensiert dies mit dem Frühservice von Kaffee und Gipfel. Vielen Dank.

Wir starten um 7 Uhr und fahren zur Nordseite des Rheins, an welchem wir bis Laufenburg entlang fahren – links und rechts, sowie im Rückspiegel ist Regen ersichtlich. Znünihalt auf der schweizer Seite von Laufenburg, wir sind noch immer trocken! Weiter geht es durchs Fricktal und Baselbiet wo wir bei Biel-Benken die Grenze nach Frankreich queren. Übers Sundgau im Süden des Elsasses finden wir in Hirsinque das Restaurant, in welchem wir das Mittagessen einnehmen werden. Kaum eingetroffen, beginnt es zu regnen und unser Mittagshalt dauert etwas länger. Bei leichtem Nieselregen führt unser Weg am „Pruntruter-Zipfel“ entlang wo wir dann den richtigen Regen finden. Ab dem Tankhalt schüttet es richtig. Die tollen Motorradstrecken in wunderbarer Landschaft (die wir kaum erkennen) haben nun ihre Tücken. Einige bemerkten auf den glatten Strassen wie sich das Motorrad verselbständigen wollte. Also galt es Acht zu geben, und so zu fahren, wie es die schwierigen Verhältnisse zulassen. Durch den französischen Jura via Saint-Hippolyt und Pontarlier gelangen wir nach Malbuisson am beschaulichen Lac de Saint-Point gelegen. Das Hotel „Le Lac“ ist ein etwas in die Jahre gekommenes Jugendstilgebäude mit grossem Charme. Zimmer mit direkter Seesicht könnten zu einem längeren Aufenthalt motivieren. Ein feines Nachtessen in wohliger Atmosphäre rundete den abwechslungsreichen Tag ab – NB: es regnet nicht mehr; aber der Wetterbericht für den Sonntag ist sehr unsicher.

Sonntagmorgen gilt es beizeiten zu Frühstücken und fahrbereit zu machen. Präventiv schlüpfen wir in dichte und hoffentlich wieder trockene Überzüge. Wir fahren dem See entlang und verlassen Frankreich in Richtung Sainte-Croix und nehmen die kurvenreiche Strasse nach Vuiteboeuf. Die Strassen sind nass, wir wissen was dies bedeutet. Yverdon – Moudon – Lac de Gruyères – Fribourger Land – Guggisberg (Vreneli war nicht zu Hause) – ins Gürbetal – bis Linden, wo im Restaurant Linde (Stammbeiz von Tom Lüthi) ein sehr üppiges Mittagsmahl auf uns wartete. Immer wieder mit Blick auf die Wetterverhältnisse. Nach kurzer Beratung entschieden wir uns für eine sichere Variante, da entlang der geplanten Strecke sich Starkregen ausbreitete. Also wieder Regenkleider anziehen und ab auf die A6 dann A1. Schneller waren wir nicht, weil uns dort Staus erwarteten.

Gesund und nach unfallfreien 750 km trafen wir gegen Abend wieder in Frauenfeld ein. Das Resumée beim Abschiedstrank war klar: ereignisreiches Wochenende, viel Nass, kritische Fahrsituationen, kulinarisch erfolgreich, Hotel mit spezieller Atmosphäre, eigentlich sehr tolle Streckenwahl bei schönem Wetter. Wiederholungsbedarf vorhanden!

Frühlingsausfahrt, 02. - 04. Juni 2023

Neun Mitglieder des MRSV und ein Gast besammelten sich ab 06.30 Uhr beim Werkhöfli vom MRSV in Frauenfeld. Temperatur 15 Grad. Magnus Hasler hat uns den Kaffee zubereitet und die Gipfeli organisiert. (Herzlichen Dank) Nach kurzer Begrüssung durch Urs Steppacher und ein paar Punkten zur Fahrweise konnten wir pünktlich um 07.00 Uhr losfahren. Über Herden-Stein am Rhein-Schienerberg-Radolfszell nach Fridingen wo wir in einer  Bäckerei unseren Kaffee geniessen konnten, weiter nach Obernheim-Trossingen-Furtwangen. Im Gasthof Bad war das Mittagessen reserviert. Nachmittags Emmendingen-Bad Peterstal-Ruhestein nach Lombach-Lossburg. Es war eine wunderbare Strecke, viele Strassen weg vom grossen Verkehr. Im Landgasthof zur Linde in Lombach konnten wir den gröbsten Durst löschen. Kurz nach 17.00 Uhr stiessen dann auch noch unsere beiden Nachzügler E. Rüsi und HP. Schmid zu uns. Anschliessend konnten wir dann die Zimmer beziehen um uns frisch zu machen. Um 19.00 Uhr war das Nachtessen angesagt und anschliessend fröhliches beisammen sitzen. Total Tageskilometer: 340

Samstag 3. Juni 2023 sonnig, Temperatur 17,5 Grad. Morgens 08.00 Uhr Frühstück, 09.00 Uhr Abfahrt nach kurzer Streckenerklärung durch Urs. Es gab eine Rundfahrt Lombach – Lombach-Bad Peterstal-Hundseck-Baden-Baden-Loffenau (Mittagsrast)-Bad Wildbad-Altensteig-Freudenstadt-Lombach. Bei der Rückkehr um 15.30 Uhr war die Temperatur gestiegen auf 25 Grad. Tageskilometer: 215

Sonntag, 4. Juni 2023 sonnig, Temperatur 17,5 Grad. Morgens 08.00 Uhr Frühstück, 09.00 Uhr Abfahrt. Als das Gruppenfoto mit dem Geburtstagskind (Dorothea, die Seniorwirtin von der Linde) gemacht war, gings um 09.00 Uhr los Richtung Heimat. Von Lombach-Alpirsbach-Schramberg-St. Georgen im Schwarzwald zum Landgasthof Jostalstüble nahe Titisee-Neustadt (Mittagshalt) –Lenzkirch-Bonndorf-Erzingen-Jestetten-Rheinau-über den Rhein in die Schweiz-Marthalen-Oberneunforn-Uesslingen-Weiningen. Ankunft im Rest. Alpenblick in Weiningen um 15.30 Uhr bei 28 Grad, wo nach dem Durstlöschen und einer kurzen Tourbesprechung die Gruppe aufgelöst wurde und jeder individuell nach Hause konnte.

Ein ganz grosses Dankeschön an Urs und Ernst für die Streckenwahl und die Organisation, auch an alle Dabeigewesenen für die Top Kameradschaft und Fahrweise. Bei der Rüchkehr war die Temperatur 28 Grad. Tageskilometer: 220.

Total km die ganze Tour: 785 km

Herbstausfahrt, 17. - 18. September 2022

Als Zielregion galt für unser Vorhaben das Elsass. Die Planung stellt sich als herausfordernd dar. Viele uns bekannte Hotels sind nicht mehr in Betrieb (Corona lässt grüssen) oder waren voll belegt. Nach aufwändiger Suche fanden wir eine Unterkunft bei Colmar. Am frühen Morgen des Samstags trafen wir uns bei zweifelhafter Witterung im Werkhöfli. Als zeitschonender Zubringer Richtung Westen diente uns die A1 bis Aarau. Anschliessend nutzten wir schwach befahrene, kurvenreiche Landstrassen. Kurz vor dem geplanten Kaffeehalt auf der Saalhöhe setzte der erwartete Regen ein – als wäre es so vorgesehen. Beim Abklingen des Niederschlags ging es mit zurückhaltender Fahrweise weiter. Übers Baselbiet dem Jura entgegen, wo wir bei Roggenburg die französische Grenze querten. Die Sundgauer Spezialität, „gebratener Krapfen à discrétion“ konnten wir uns in Hirsingue nicht entgehen lassen. Irgendwann benötigen auch die Zweiräder etwas in den „Magen“. Das Tankstellennetz auf Landstrassen ist nicht sehr dicht. Die Suche wurde noch dadurch erschwert, dass viele Tankstellen geschlossen waren. Weshalb wohl wurde uns später bewusst, als einzelne Tanks noch wenige Tropfen enthielten und wir fündig wurden – offene Grosstankstelle. Aber was ist denn das: ziemlicher Stau bis in die Strassen. Etwas später wurde uns an der Säule bewusst, dass der Sprit rationiert ist und nicht alle Qualitäten erhältlich sind. Zuerst im Laden bezahlen bis max. 20 Euro pro Fahrzeug. Aha Energie-Versorgungskrise! Sehr kurvig gings dann rauf auf die Panoramastrassen des Vogesen-Massivs. Von Wegen Panorama? Uns erwartete dichter, kalter Nebel, Nieselregen und stark reduzierte Sichtweiten. Einige hätten wohl gerne wegen Griffheizungen die Töffs getauscht. So waren wir froh gegen Abend endlich Colmar erreicht zu haben. Zu Nachtessen suchten wir in der gutbelegten Altstadt ein passendes Lokal. Es gibt sogar Pizzalieferservices in welchen wenige Tische vorhanden sind ;-) Der Blick am Sonntag Morgen Richtung Osten versprach wettermässige Spannung. Via Rheinübergang ging es auf die prächtige badische Weinstrasse über den Kaiserstuhl, Glottertal in Richtung Titisee. Im Südschwarzwald waren wieder unzählige Kurven und schmackhaftes, deftiges Essen zu geniessen. Die Schlussetappe endete mit dem Abschiedstrunk in der Seerose Uerschhausen. Wir resümierten über ein Wochenende, welches alles enthalten hat. Übrigens: der Sonntag verschonte uns, trotz starker Bewölkung, vor Regenschauern.

Grillplausch Juli 2022 

Frühlingsausfahrt, 10. - 12. Juni 2022 

Am Freitag traf sich die Motorrad Gruppe des MRSV Frauenfeld zur traditionellen Drei-Tages-Tour. Dieses Jahr stand das Südtirol auf dem Programm. Urs Steppacher und Ernst Rüsi, die die Tour organisiert hatten, durften acht Motorradbegeisterte bei gemütlichen Fahrtempos über den Wolfgang-, Flüela-, Ofen- und Umbrailpass auf das 2757 m hohe Stilfserjoch führen. Gegen Abend traf man nach einer eindrücklichen Fahrt in St. Peter in der Gemeinde Lajen ein, wo im Hotel Überbacher für zwei Übernachtungen Quartier bezogen wurde. Eine glückliche Wahl: die Motards wurden alle bestens durch das freundliche Personal umsorgt. Am Abend gab es dann aber eine unerwartete Entschlussfassungsübung: Die für den nächsten Tag geplante Tour konnte nicht durchgeführt werden; die Sella-Runde war am Samstag für die Radfahrer reserviert. Urs Steppacher liess sich nicht verzagen und passte seine Planung an. Es zeigte sich, dass dies ein Gewinn war. So wurde sechs Pässe entdeckt, die man sonst eher weniger beachtet. Am zweiten Tag ging es über Kastelruth mit seinem schönen Schloss, den Niger- und Karerpass nach Canazei. Dort mussten wir auftanken, da in Italien die Tankstellen am frühen Nachmittag in der Regel geschlossen sind. Es folgten dann die Pässe Fedaia-Marmolada, Giau und Falzarego. Im Restaurant "Baita Resch" mitten im Skigebiet von Cortina d'Ampezzo pausierte die Gruppe bei einem schmackhaften Mittagessen, bevor es dann über Passo Falzarego und Valparola, das Würzjoch und Eisacktal wieder zurück ins Hotel ging. Man war sich einig: ein toller Tag, bei bestem Wetter, wenig Verkehr, da sich die Radfahrer in der Sella-Runde trafen.  Das eindrückliche Bergpanorama blieb jedoch nicht nur uns vorenthalten. Am dritten Tag führten die Tour-Guides die Gruppe durch das Vinschgau über den Reschen- und Arlbergpass zurück nach Frauenfeld. Bei der Verabschiedung durfte man auf drei erlebnisreiche Tage, eine kameradschaftliche Atmosphäre und unfallfreie Fahrt zurückblicken.

Bilder und Berichte weiterer Touren folgen